|
|
Body Piercing und Körper Piercing
Das Wort Piercing stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "durchbohren" oder "durchstechen". Piercings, die sich an den Brustwarzen, im Bauchnabel, am Dekolletee - so genanntes Madison-Piercing - oder an der Hüfte befinden, nennt man Body Piercing. Außerdem gibt es noch Ohren-, Gesichts- und Intimpiercings. Das Brustwarzenpiercing wird horizontal oder vertikal durch die Brustwarze gestochen und kann sowohl von Männern als auch von Frauen getragen werden. Für diese Art Piercing wird spezieller Schmuck angeboten, am gängigsten sind jedoch Barbells oder Ball Closure Ringe. Wer es etwas außergewöhnlicher mag, kann auch Nipple Shields verwenden. Das Bauchnabelpiercing wird entweder in die Hautfalte oberhalb des Bauchnabels oder auch unterhalb des Bauchnabels gestochen.
Diese Stelle ist bei Frauen sehr beliebt, aber auch Männer haben den Trend entdeckt ein Body Piercing im Bauchnabel zu tragen. Nach dem Stechen empfiehlt sich der Einsatz einer "Banane" oder eines Ball Closure Ringes. Wenn die Wunde erst abgeheilt ist, kann man vor allem für den Bauchnabel sehr ausgefallenen Piercingschmuck kaufen. Das Madison-Piercing wird in der Regel horizontal in die so genannte Drosselgrube, die kleine Vertiefung im Dekolletee, gesetzt. Hier sollte als erstes ein spezielles Surface Bar verwendet werden, es kann jedoch auch ein Barbell eingesetzt werden. Von einem Ball Closure Ring ist an dieser Stelle abzuraten, da die Gefahr sehr groß ist, dass das Piercing schnell herauswächst. Das Hüftpiercing wird schräg am Becken in der Nähe des Hüftknochen eingesetzt. Auch hier wird als Schmuck das Surface Bar oder ein Kunststoffbarbell aus PTFE empfohlen, da der Schmuck sonst herauswachsen kann. |
 |
|