Piercing im Gesicht

Es gibt viele Stellen im Gesicht, die man piercen lassen kann. Im Augenbereich gibt es das Augenbrauenpiercing oder die Bridge, ein Piercing, das zwischen den Augen durch den Nasenrücken gestochen wird. An der Nase kann man das Piercing durch den Nasenflügel (Nostril), durch die Knorpelkappe auf der Nasenspitze (Austin Bar) oder durch die Nasenscheidewand (Septum) stechen lassen. Der Mund kann entweder extern oder intern gepierct werden. Externe Piercings sind das Piercing durch die Lippe (Labret), das Medusa, das in der Mitte der Oberlippe gestochen wird oder das Madonna, das seitlich an der Oberlippe sitzt.

Im Mund wird der Schmuck durch die Zunge oder das Lippenbändchen, das über den oberen Schneidezähnen unter der Oberlippe sitzt, gestochen. Eine weitere Variante für ein Piercing im Gesicht ist das Wangenpiercing, dass durch die rechte oder linke Wange gestochen wird. Piercing im Gesicht ist mit Vorsicht zu genießen. Vor allem beim Augenbrauenpiercing und Nasenflügelpiercing können Enden des Trigeminusnervs getroffen werden, was verheerende Folgen haben kann. Bei Piercings im Mundbereich leider vor allem die Zähne, da durch den häufigen Kontakt des Schmuckes mit den Zähnen die Zahnoberfläche geschädigt werden kann. Lippenpiercings drücken häufig auf das Zahnfleisch und den Knochen darunter, so dass es zur Zahnlockerung und im extremsten Fall sogar zu Zahnverlust kommen kann.

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