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Was man zu Piercing unbedingt in Erfahrung bringen sollte!
Seinen Körper zu schmücken und zu verändern ist ein Brauch, der sich nicht erst in der heutigen Zeit einer immer größer werdenden Beliebtheit durch Tattoos und Piercing erfreut, sondern schon seit Jahrtausenden praktiziert wird.
Das Piercing, das bei Naturvölkern aus religiösen Gründen wie auch als Zeichen der Zugehörigkeit Anwendung fand, wurde zwar bereits in den 80er Jahren durch die Punkszene bekannt, galt aber als äußerst provokant.
Erst in den letzten Jahren fand Piercing ein immer größeres Interesse vor allem bei jüngeren Leuten, die damit durchaus auch ein Mittel sahen, sich von anderen unterscheiden und die Zugehörigkeit einer Gruppe repräsentieren zu können.
Bevor man sich jedoch für solch einen Körperschmuck entscheidet, für den man das 18. Lebensjahr erreicht haben muss, sollte man sich entsprechende Piercing Infos einholen, angefangen beim Material, das dafür herangezogen wird und den möglichen Bereichen für diese Art von Körperkunst.
Für das Piercing werden normalerweise Ringe mit Klemmkugeln oder Stäbe mit verschraubten Endkugeln verwendet. Sie bestehen entweder aus 750er Gold, Platin, Niob, Titan oder Bioplast, wobei die beiden letzteren Materialien vor allem in Studios Verwendung finden.
Angebracht wird der Schmuck an bestimmten Körperstellen, indem sie dort durch Fett- oder Körpergewebe durchgezogen werden.
Beliebte Körperregionen sind dabei im Gesicht die Ohren, die Augenbrauen, die Nase und der Mund, am Oberkörper die Brustwarzen oder der Bauchnabel sowie der Intimbereich beim Mann wie bei der Frau.
Hinsichtlich weiterer Piercing-Infos ist auch der eigentliche Ablauf des Piercens von Interesse.
Je nach dem, an welcher Stelle dies stattfinden soll, gibt es dabei drei Möglichkeiten, wobei am häufigsten mit einer Venenverweilkanüle gearbeitet wird. Dabei ist die verwendete Nadel in Plastik oder Teflon eingebettet und diese Ummantelung verbleibt nach dem Eingriff im Einstichkanal. Der Schmuck wird dann entsprechend angebracht und darf mehrere Wochen nicht entfernt werden, um Entzündungen oder Schwellungen zu vermeiden.
Bei Personen, die sich für einen größeren Piercing Schmuck entscheiden, werden an der jeweiligen Stelle ganze Gewebeteile herausgestanzt, was man auch als Dermal Punch bezeichnet.
Wichtig für die Piercing Infos ist zweifellos auch die Tatsache, dass der gesamte Vorgang äußerst hygienisch ablaufen sollte. Sofern dies nicht gewährleistet ist, sind mögliche Folgeprobleme wie Schwellungen oder auch Entzündungen nicht auszuschließen. Vor allem in besonders empfindlichen Bereichen wie dem Mund oder im Intimbereich kann dies entsprechende Auswirkungen haben.
Daher ist es hinsichtlich der Piercing Infos auch sehr empfehlenswert, für das gewünschte Piercing Fachleute bzw. ein bekanntes Piercing Studio aufzusuchen. |
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